Die Initiierung und Begleitung der interkulturellen Öffnung von Diensten und Einrichtungen der sozialen Handlungsfelder ist noch eine recht junge Aufgabe.
Der Prozess der interkulturellen Öffnung bezieht sich auf alle für die Zielgruppe relevanten Dienste und Einrichtungen der sozialen Handlungsfelder in öffentlicher und freier Trägerschaft sowie der Netzwerkpartner. Z.B. Ämter, Behörden, Schulen, Fachdienste …
Mögliche Angebote:
- Informations- und Bildungsveranstaltungen, Angebot und Organisation von interkulturellen Trainings,
- Interessenvertretung und Lobbyarbeit für die Zielgruppe,
- Förderung des „Interkulturellen Dialoges“.
Aktuelle Angebote
Go for work - ein berufsorientiertes Sprachtraining
Multikulturelles Miteinander im Schulalltag - Training interkulturelle Kompetenz (TIK)
Come together - ein Angebot zur Förderung von interkultureller Kompetenz
Abgeschlossene Projekte
Training interkultureller Kompetenz
Interkulturelles Training
Aussiedler und Migranten in Deutschland
TIK- Interkulturelle Öffnung von Regeldiensten im Stadtteil Humboldtstraße
Fortbildungsveranstaltung für Lehrkräfte der Clermont-Ferrand-Hauptschule
“Go for work” - ein berufsorientiertes Sprachtraining
Der Jugendmigrationsdienst der Jugendwerkstatt Regensburg e. V. bietet in diesem Sommer ein berufsorientiertes Sprachtraining an.
Angesprochen werden junge Menschen mit Migrationshintergrund
(12 - 26 Jahre), die sich am Schnittpunkt Schule - Beruf befinden.
„Feilen sie an ihrer Aussprache… Erhöhen sie ihre Chancen, am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen… Sie haben bereits erste Deutschkenntnisse und wollen ihr Verständnis der deutschen Sprache in Schrift und Wort verbessern?“
In sechs Unterrichtseinheiten soll ein weiterer wichtiger Schritt für den erfolgreichen Start ins Arbeitsleben getan werden.
Wichtige Informationen zum Thema
- Berufsfindung
- Bewerbungen
- Ausbildungs- und Arbeitsstellen
werden in vielen sprachlichen Übungen behandelt.
Start:
iFreitag, 15.07.2011
Ort:
Jugendmigrationsdienst der Jugendwerkstatt Regensburg e. V.
Ladehofstraße 21, 93049 Regensburg,
Zeit:
jeweils freitags 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr,
Anmeldungen bitte unter 0941/297800 oder unter
jugendbuero@jugendwerkstatt-regensburg.de,
Achtung: begrenzte Teilnehmerzahl.
Dieses Angebot ist dank einer Förderung durch die „Stiftung Welten verbinden“ des Diakonischen Werkes Bayern, www.weltenverbinden.de, kostenlos!
Multikulturelles Miteinander im Schulalltag -
Neues Training interkulturelle Kompetenz (TIK) für Schülerinnen und Schüler von Regensburger Hauptschulen.
Zusammen mit dem Jugendmigrationsdienst der Katholischen Jugendfürsorge und der Diözese Regensburg, haben wir dieses Projekt beantragt und den Zuschlag bekommen.
Die Projektfinanzierung über das Bundesprogramm „Vielfalt tut Gut“ – Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie ermöglichte es uns im Verlauf des Jahres 2010 eine große Anzahl von Schülerinnen und Schülern zu erreichen.
Wir wollen mit diesem Training für interkulturelle Kompetenz (TIK) beitragen dass die jungen Menschen, für die ein multikulturelles Miteinander in den Schulen bereits zum Alltag gehört, in die Lage versetzt werden, die eigene kulturelle Geprägtheit und das damit verbundene Verhalten und Handeln zu verstehen, um so Toleranz und Verständnis für anderskulturelle Menschen und Mitschüler zu entwickeln.
Die 2 x 5 Stunden Training für die Jahrgangsstufe 8. Klasse bilden die Basis für gegenseitige Wertschätzung und helfen, Vorurteile zu erkennen, Feindbilder kritisch zu hinterfragen und fördern ein friedliches und konstruktives Miteinander in den Klassen.
Konzeption und Information für Lehrkräfte:
Training interkultureller Kompetenz (TiK)
für Schüler der 8. Jahrgangsstufe
im Rahmen des Programms „VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“
Für Ihre Schülerinnen und Schüler ist ein multikulturelles Miteinander Alltag. Sie erleben es an ihrer Schule, in ihren Klassen und im Zusammensein mit ihren Freundinnen und Freunden. Meist sind sie sich nicht bewusst, was dies bedeutet, geschweige denn, welche Chancen dies in sich birgt – sie kommen einfach mehr oder eben weniger klar damit.
Unser für Ihre Schule kostenfreies Training wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziert und richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufen. Es zielt darauf ab, diese für den Einfluss von Kultur auf ihr eigenes Handeln und das von anderskulturellen Menschen zu sensibilisieren. Sie begreifen, dass sie selbst durch die Kultur, in der sie aufgewachsen sind, geprägt sind, und erfahren, dass auch anderskulturelle Verhaltensweisen eine innere Logik haben. Dies bildet die Basis für gegenseitige Wertschätzung und hilft, Vorurteile zu erkennen, Feindbilder kritisch zu hinterfragen und neue konstruktive Handlungsstrategien im Kontakt mit Menschen aus anderen Kulturen zu entwickeln.
Das Training wird in Anwesenheit der Klasslehrkraft bevorzugt an zwei Tagen zu je 5 Unterrichtseinheiten von einem Trainerinnentandem durchgeführt.
Grundsätzlich können wir acht Module anbieten, aus denen wir miteinander fünf für Ihre Schülerinnen und Schüler relevante auswählen können. Gerne kann die Klasslehrkraft kulturell bedingte Problemlagen aus eigenen Beobachtungen und Erfahrungen mit der Klasse im Vorfeld bei den Trainerinnen anzusprechen, so dass diese mitberücksichtigt werden können.
Modul 1
Titel
Das Eigene und das Fremde
Ziel
• Grundsensibilisierung für die eigenkulturelle Geprägtheit
• Kennenlernen der deutschen Kulturstandards
Inhalt
Die Schülerinnen und Schüler werden sich mit ihren Selbst- und Fremdbildern auseinandersetzen und das „Kulturstandardkonzept“ als Werkzeug kennenlernen, um eine Sprache über kulturelle Phänomene zu entwickeln, sich darüber austauschen und verständlich machen zu können. Sie fragen sich: „Was ist Fremdheit, was ist typisch deutsch/bzw. typisch für die Kultur, zu der ich mich zähl?“ und erfahren „Was bewirkt Fremdheit in mir?“
Methode
• Übung
• Kleingruppenarbeit
• Präsentation
• Reflexion
Modul 2
Titel
Fallarbeit
Ziel
• Erkennen (fremd)kultureller Einflüsse auf Verhalten
• Herausarbeiten und kennenlernen (handlungsleitender) fremdkultureller Kulturstandards
Inhalt
Ausgehend von der eigenkulturellen Geprägtheit ist der Schritt zum kulturell Geprägtsein der Anderen leichter. Dennoch gibt es oftmals Missverständnisse, die auf kulturellen Verhaltensunterschieden beruhen. Anhand von Fallbeispielen analysieren die Schülerinnen und Schüler solche Situationen und schlagen dann einen Transfer zu selbst schwierig, verwirrend oder auch witzig erlebten kulturellen Missverständnissen
Methode
• Fallarbeit anhand von Beispielen
• eigene Fallarbeit
• Reflexion
• Präsentation
Modul 3
Titel
Lebst Du so?! – Ich lebe so!
Ziel
• Neugier wecken für das Andere
• Nebeneinanderstehen-lassen-Können von Verschiedenheit (Ambiguitätstoleranz-Entwicklung)
Inhalt
Die Schülerinnen und Schüler sammeln Aspekte zu Familiengewohnheiten, zum Freizeitverhalten sowie zum Freundschaftsbegriff aus ihren verschiedenen kulturellen Perspektiven. über Abwägen von Vor- und Nachteilen wird ihnen deutlich, dass sie auch vom Anderen lernen können.
Methode
• Film
• Kleingruppenarbeit
• Diskussion
• Reflexion
Modul 4
Titel
Vorurteile und Stereotype
Ziel
• Erkennen von Vorurteilen und Stereotypen bei sich und anderen
• Funktionen von Vorurteilen
• Vorurteile konstruktiv nutzen lernen
Inhalt
Die Schülerinnen und Schüler erfahren, was Vorurteile und Stereotype sind und wozu sie uns dienen.
Sie reflektieren eigene Vorurteile, deren Entstehen und Zweck. Sie erfahren, wie Vorurteile und Witz sowie Vorurteile und Diskriminierung zusammenhängen und wie sie Vorurteile kritisch hinterfragen und konstruktive Handlungsstrategien entwickeln können.
Methode
• Kurzfilm
• Übung
• Präsentation
• Film mit Kleingruppenarbeit
• Diskussion und Reflexion
Modul 5
Titel
Talkshow mit Gästen
Ziel
• Betroffenheit schaffen
• Stärkung der Perspektivenübernahmefähigkeit und Empathie
• nachhaltiges Erlebnis verankern
Inhalt
Regensburger aus verschiedenen Kulturen und mit unterschiedlichen Motiven, nach Deutschland zu kommen, erzählen und vergleichen ihre Lebensgeschichten. Die Schülerinnen und Schüler hören ihnen zu und kommen mit ihnen ins Gespräch. Dadurch dass sie die Personen direkt befragen können, sind sie betroffen, was einen nachhaltigen Lern- und Bedeutsamkeitseffekt hinterlässt.
Methode
• Podium
• Diskussion
• Reflexion
Modul 6
Titel
Zitronenhai
Ziel
• verstehen, dass es zu kulturell geprägtem Verhalten historische Zusammenhänge gibt
• innere Logik anderer Kulturen erkennen
• Wertschätzung der eigenen und anderer Kulturen
Inhalt
Die Schülerinnen und Schüler werden kreativ: Sie entwickeln eine Geschichte und planen eine Stadt für Menschen mit bestimmten vorgegebenen Verhaltensweisen (Kultursimulation). Über das eigene Tun begreifen sie, dass „echte Historie“ kulturprägend ist und Einfluss auf den Alltag der Menschen hat. Sie verstehen, dass dies für alle Menschen, egal welcher Kultur sie angehören, gleich ist. Sie erfahren, dass wenn Menschen mit verschiedenem Verhalten zusammenleben wollen oder müssen, alle Verhaltensweisen mitberücksichtigt werden müssen.
Methode
• zweiteilige Übung
• Reflexion
Modul 7
Titel
Sensibilisierungsübung
Ziel
• verstehen, was Menschen, die in eine fremde Kultur kommen, leisten müssen
• verstehen, was Menschen, die Menschen aus einer fremden Kultur aufnehmen, leisten
müssen
• Integration begreifen
Inhalt
Die Schülerinnen und Schüler erfahren durch ihr eigenes Verhalten, wie es ist, wenn sie in eine andere Kultur kommen bzw. wie es sein kann, wenn zu ihnen jemand aus einer anderen Kultur kommt. Sie begreifen, dass Integration nur funktioniert, wenn sie von zwei Seiten angebahnt wird. Außerdem erleben sie, dass die Integrationsleistung an sich keine Einzelleistung ist. Dies macht einen Transfer auf aktuelle Probleme leichter.
Methode
• Übung
• Reflexion
• Präsentation
Modul 8
Titel
Höhlenübung
Ziel
• Vertiefung von Modul 4
• Wertediskussion
Inhalt
Die Schülerinnen und Schüler müssen festlegen, in welcher Reihenfolge Verunglückte mit bestimmten Charaktermerkmalen gerettet werden sollen. Sie lernen, dass auch ihre Werte kulturell geprägt sind.
Methode
• Übung
• Reflexion
Ihr Ansprechpartner: Franz Gaisbauer
Tel: 0941 / 29 780 – 12
E-Mail: franz.gaisbauer@jugendwerkstatt-regensburg.de
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Come together – ein Angebot zur Förderung von interkultureller Kompetenz.
Die Finanzierung über das Bundesprogramm „Vielfalt tut Gut“ – gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, ermöglichte es uns auch dieses Jahr erneut Trainings zur Förderung der interkulturellen Kompetenz anzubieten.
Dieses Fortbildungsangebot richtet sich an Menschen, die aus beruflichen aber auch persönlichen Gründen an der Erweiterung ihrer interkulturellen Handlungskompetenz arbeiten wollen.
Unser erfahrenes Trainer-Team vom Institut für Kooperationsmanagment (JKO) wird die in modularer Form angebotenen Trainings durchführen.
Der Erwerb interkultureller Kompetenz zielt darauf, die Teilnehmer für den Einfluss von unterschiedlicher kultureller Sozialisation auf ihr eigenes Handeln und auf das von anderskulturellen Menschen zu sensibilisieren. Das Verständnis eigener kultureller Geprägtheit ermöglicht das Verstehen und Akzeptieren anderskultureller Verhaltensweisen und trägt dazu bei, eine Basis gegenseitiger Wertschätzung zu finden.
Somit können Vorurteile erkannt und verstanden, Feindbilder kritisch hinterfragt und neue konstruktive Handlungsstrategien im Kontakt mit Menschen aus anderen Kulturen entwickelt werden.
Ihr Ansprechpartner:
Franz Gaisbauer
Tel.: 0941/ 29780-12
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Abgeschlossene Projekte
Fortbildungsveranstaltung für Lehrkräfte der Hans-Herrmann-Hauptschule
www.schulen.regensburg.de/hhhs/Privat/
Interkulturelles Training
Thema:
Integrationsförderung bei jugendlichen Migranten und einheimischen Jugendlichen: Verarbeiten, Überwinden und Verbinden
Zielgruppe:
LehrerInnen und SchülerInnen 9. Klassen
Ort:
Hans-Herrmann Hauptschule
Termin:
noch offen
Dauer:
ca. 5 – 6 Stunden
Ziele:
-
Migranten und Einheimische sollen Weg zueinander finden und das gemeinsam Erarbeiten
-
Aufbau gegenseitigen Verständnisses, Anerkennung der Unterschiede, Abbau von Vorurteilen und Fremdenfeindlichkeit
-
Bessere Integrationsbedingungen für Migranten zu beschaffen
-
Verbesserung des negativen Image von den Migranten in der Öffentlichkeit
Ansprechpartnerin: Sanela Radmilovic
Tel.: 0941/58553-34
e-mail: jmd@jugendwerkstatt.regensburg.de
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Abgeschlossene Projekte
Abgeschlossene Projekte „TIK“ – Training interkultureller Kompetenz
Zeitraum:
01.10.05 bis 30.06.06
TiK – Training interkultureller Kompetenz –
Ein Angebot für MitarbeiterInnen von Regeldiensten im Stadtteil Humboldstraße zur Förderung von Toleranz und Demokratie und zur Entwicklung bzw. Vertiefung einer Sensibilität für die Bedeutung der interkulturellen Sensibilität für das eigene und fremde Wahrnehmen, Denken, Fühlen und Handeln.
Das Projekt richtet sich an MitarbeiterInnen von Regeldiensten Ämter, Behörden, sozialen Einrichtungen und Schulen im Stadtteil Humboldstraße.
Das Projekt soll einen Beitrag zur Erhöhung der interkulturellen Kompetenz leisten, indem aktuelles Wissen über die Zielgruppe der jungen MigrantenInnen erweitert wird und ein Erfahrungsaustausch zwischen den einzelnen Regeldiensten stattfindet.
Ziel des Projektes ist es MitarbeiterInnen von Regeldiensten über migrationsspezifische Probleme zu informieren Sensibilität für die Integrationsschwierigkeiten zu erhöhen, Vorurteile und Unsicherheiten im Umgang mit den Migranten abzubauen, die Angebotsstruktur für die Zielgruppe zu verbessern und somit auch die eigene Arbeitsunzufriedenheit positiv zu beeinflussen. Das Projekt ist eine Mischung aus theoretischen Input (Informationseinheiten, Sensibilisierungsübungen usw.) und der systematischen Arbeit an Fallbeispielen aus der täglichen Berufspraxis.
Diese werden unter unterschiedlichen thematischen Perspektiven betrachtet, um zusätzliche Handlungsalternativen für die Berufspraxis zu entwickeln.
Insgesamt nehmen 62 MitarbeiterInnen folgender Einrichtungen an den unterschiedlichen Angeboten teil:
Quartiersarbeit soziale Stadt Regensburg + Ehrenamtliche MitarbeiterInnen
Verwaltungspersonal + Hausmeister der Stadtbaugesellschaft Regensburg
Pädagogische MitarbeiterInnen von Amt für Familien, Amt für kommunale Jugendarbeit und anderen Beratungseinrichtungen
MitarbeiterInnen der Arbeitsagentur Regensburg
LehrerInnen von Grund- und Hauptschulen
Das Fortbildungsangebot war ein großer Erfolg. Fast alle TeilnehmerInnen haben überaus positive Bewertungen abgegeben. Eine Teilgruppe regte weitere Fortbildungen zur interkulturellen Thematik an.
Die Trainerin Fr. Heike Abt. vom Institut für Kooperationsmanagement der Universität Regensburg. Erklärt den Tagesablauf
TeilnehmerInnen des 6 Tages Modul während einer Gruppenarbeit
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Abgeschlossene Projekte 2005
„Aussiedler und Migranten in Deutschland“Bedingungen für eine erfolgreiche Integration aus psychologischer Sicht
Ort: Clermont-Ferrand-Hauptschule in Regensburg
Kurzbeschreibung:
In vielen Situationen des öffentlichen Lebens und vor allem des Schulalltages zeigt es sich, dass die Interaktion mit Menschen aus anderen Kulturkreisen eine besondere Herausforderung darstellt. Mehr noch als mit deutschen Handlungspartnern kommt es hier zu Missverständnissen und Konflikthaften Situationen.
Daran schuld sind nicht nur sprachliche Barrieren, sondern die unterschiedlichen kulturellen Zusammenhänge. Diese anderen Werte und Überzeugungen äußern sich in unterschiedlichen Verhaltensweisen.
Das Angebot hat zur Entwicklung einer Sensibilität für die Bedeutung der kulturellen Sozialsituation für das eigene und fremde Wahrnehmen, Denken, Fühlen und Handeln, beitragen. Neben theoretischen Inputs kamen Fragen aus der Praxis nicht zu kurz.
Zur Darstellung beispielhafter Migrationsverläufe hat Frau Nela Tatić, Mitarbeiterin im Jugendmigrationsdienst, eigene Erfahrungen als Migrantin geschildert und ihre Arbeit, mit Jugendlichen Einwanderern dargestellt.
Profil der Dozentin:
Frau Heike Abt, Diplompsychologin

Frau Abt verfügt über langjährige Erfahrung in der interkulturellen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.
Sie übt eine Lehrtätigkeit an der Universität Regensburg und der Fachhochschule Regensburg im Zusatzstudium „internationale Handlungskompetenz“ aus.
Ihre Arbeitsschwerpunkte sind:
Interkulturelle Kommunikation, Moderation, Teamentwicklung, Coaching und Unternehmensberatung im interkulturellen Bereich.
Sie ist Mitarbeiterin an der Universität Regensburg an einem Forschungsprojekt zur interkulturellen Psychologie und hat mehrere Veröffentlichungen zu interkulturellen Themen herausgegeben.
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Abgeschlossene Projekte
Training interkultureller Kompetenz
Ein Qualifizierungsangebot des Jugendmigrationsdienstes der Jugendwerkstatt Regensburg e. V.
und des Kommunalen Netzwerkes für Migration und Integration in Regensburg (MIR)
Neue Qualifizierungsreihe TIK ab März 2007
Am 23.03.2007 beginnt eine weitere Fortbildungsreihe in Modulform. In 4 Halbtagesblöcken werden die TeilnehmerInnen durch erfahrene Trainer des Instituts für Kooperationsmanagement der Universität Regensburg, fortgebildet. Im Mittelpunkt der Ausbildungsreihe stehen neben Informationseinheiten und Sensibilisierungsübungen vor allem die systematische Arbeit an Fallbeispielen aus der eigenen Berufspraxis, die unter unterschiedlichen thematischen Perspektiven betrachtet werden, um zusätzliche Handlungsalternativen für die Berufs- bzw. Beratungspraxis zu entwickeln.
Zielsetzung der Qualifizierungsreihe:
Die Entwicklung bzw. Vertiefung einer interkulturellen Sensibilität für die Bedeutung der kulturellen Sozialisation für das eigene und fremde Wahrnehmen, Denken, Fühlen und Handeln
Der Erwerb von Konzepten und Modellen zum Verstehen der eigenen und fremden Kultur
Das Erfahren und Kennenlernen der psychologischen Dynamik interkultureller Begegnungssituationen und des typischen Verlaufs von Migrationsprozessen im Hinblick auf die mit der Integration verbundenen Problemfelder
Das Kennen lernen und Umsetzen von adäquaten kulturspezifischen Handlungsstrategien der Unterrichts und Beratungstätigkeit
Anregung zur Multiplikatorentätigkeit im eigenen Arbeitsumfeld zur interkulturellen Thematik
Zielgruppen:
Angesprochen sind MitarbeiterInnen und Mitarbeiter von Regeldiensten, die mit MigrantInnen und Aussiedlern in ihrem Berufsalltag konfrontiert sind. Beispielsweise:
MitarbeiterInnen von Schulen, Kindergärten, Horten, Ämtern und Behörden
Aufbau und Ablauf:
Die Qualifizierungsreihe erstreckt sich über 4 Module zu je 4,0 Stunden.
Modul 1: Das Eigene und das Fremde
Im Mittelpunkt dieses Blocks steht die Sensibilisierung für die kulturelle Geprägtheit des eigenen Handelns; die Kenntniserweiterung um die mit einer Migration und Integration verbundenen psychologischen Problemfelder, sowie die vertiefte Reflexion der psychologischen Dynamik von interkulturellen Begegnungen im Kontext der TeilnehmerInnen. (Was ist Fremdheit, Umgang mit Fremdheit, Selbst- und Fremdbilder)
Modul 2: Kulturen im Vergleich
In diesem Block erwerben die TeilnehmerInnen wissenschaftlich fundierte Konzepte zum Verständnis fremder kultureller Systeme, um sich in interkulturellen Situationen schneller orientieren und reagieren zu können. (Kulturelle Identität, Kultur- Dimensionen, Kulturstandards, Arbeit mit Fallbeispielen).
Modul 3: Kultur und Kommunikation
Jede Interaktionssituation ist stark von der sprachlichen Verständigung bestimmt. In diesem Ausbildungsblock geht es darum, ein Verständnis für die Kulturbedingtheit der verbalen und nonverbalen Kommunikation zu entwickeln.
Modul 4: Psychologie der Migration
In diesem Modul geht es darum, die besondere Situation der Migranten besser zu verstehen und wichtige Prozesse und Strategien der Akkulturation und die damit einhergehenden Schwierigkeiten kennen zu lernen.
Termine:
Modul 1: 23.03.2007
Modul 2: 20.04.2007
Modul 3: 11.05.2007
Modul 4: 25.05.2007
jeweils von 8.30 – 12.30 Uhr
Anmeldung und Information:
Ansprechpartner im JMD
Franz Gaisbauer
Tel.: 0941/58553-32
Fax: 0941/58553-66
e-Mail: Franz.Gaisbauer@jugendwerkstatt-regensburg.de
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